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10 schnelle Wege um Ihre Konversionsrate im E-Commerce zu erhöhen


Es ist eigentlich ganz einfach: Wenn Sie nicht verkaufen, machen Sie Ihren Job nicht richtig. Es gibt ein berühmtes Filzitat von Alex Baldwin aus Glengarry Glen Ross: "Always Be Closing".

Das Internet hat es für Gründer sehr einfach gemacht, Unternehmen irgendwo auf der Welt zu gründen. Allerdings bedeutet dies nicht auch gleich, dass es einfacher geworden ist, erfolgreich zu werden. Um es genau zu nehmen, ist es heutzutage sogar viel mehr Wettbewerb draussen unterwegs, da es eben so einfach geworden ist, ein Unternehmen zu gründen.

Demnach müssen Sie alles tun, um Kunden zu begeistern und diese zu halten. Wenn Sie ein Unternehmen im E-Commerce haben, fängt alles mit Ihrer Website an. In Beitrag geht es darum, Ihre Konversionsrate im E-Commerce mit 10 schnellen Schritten zu erhöhen.

Bauen & testen Sie ein Responsive-Design

Die Art, wie Ihre Besucher Ihre Website ansteuern unterscheidet sich von Kunde zu Kunde. Einige werden Ihre Website über den heimischen Desktop-PC besuchen, während andere Ihre Website wahrscheinlich von Unterwegs mit dem Smartphone ansurfen. Des Weiteren werden viele sicher auch einfach ihr Notebook, oder Tablet nutzen, während sie auf dem heimischen Sofa sitzen, oder sich bei der Arbeit befinden.

Stellen Sie demnach sicher, dass Sie bei der Entwicklkung Ihrer Website jeden Gerätetyp berücksichtigen. Beispielsweise ist ein Dropdown-Menü mit Hover-Effekt optimal für Besucher, der eine Maus verwenden, aber ein totaler Horror, für Smartphone und Tablet Nutzer.

Es mag anfänglich mehr Arbeit für Sie und Ihr Team sein, aber wenn Sie sich bei der Entwicklung Ihrer Website nur auf wenige Gerätetypen beschränken, werden Sie nahezu keine Chance haben, Kunden zu gewinnen, da viele Besucher Ihre Website einfach nicht benutzen werden können und diese frustriert verlassen werden.

Geschwindigkeitsoptimierung

Sie brauchen wahrscheinlich niemanden, der Ihnen sagt, dass Sie durch eine langsame Website Kunden verlieren. Allerdings wissen Sie vielleicht nicht, wie ausschlaggebend der Effekt einer langsamen Website auf Ihre Konversionsrate ist.

Mehr als die Hälfte der amerikanischen Online-Shopper geben an, dass Sie einen Kauf nicht abschließen, wenn die Website ihrem Empfinden nach nicht schnell genug lädt.

Ohne zu technisch zu werden: Sie sollten Ihre Website nicht zu komplex gestaltet und Hintergrundprozesse bzw. große Dateien implementieren, die der eigentlichen User-Experience nicht helfen. Vergleichen Sie Ihre Website mit einer Maschine: Die am feinsten angefertigten Maschinen, haben exakt soviele Bauteile, wie notwendig - und nicht mehr. Demnach sollten Sie vermeiden Ihre Maschine mit überflüssigen Bauteilien zu überladen.

Liefern Sie sofort Werte

Sie kennen dies vielleicht aus eigener Erfahrung: Wenn es länger als ein paar Sekunden dauert herauszufinden, um was es bei der angesurften Website eigentlich geht, verlassen Sie diese und surfen die nächste an.

Machen Sie nicht den gleichen Fehler auf Ihrer eigenen Website, denn er ist leicht zu vermeiden.

Machen Sie den Mehrwert Ihrer Website klar, sobald ein Besucher auf diese gelangt. Sie sollten unbedingt vermeiden, dass der Besucher sich selbst auf die Suche macht, um den Sinn Ihrer Website herauszufinden, denn dies wird nicht passieren.

Machen Sie Ihre Besucher darauf aufmerksam, was Ihre Marke und Ihr Produkt auszeichnet und was sie nirgendwo sonst finden. Machen Sie dies greifbar, denn einfach nur zu sagen, Sie seien die besten der Welt, bringt nichts. Liefern Sie lieber Fakten und Statistiken, die dies belegen und verschaffen Sie sich gleichzeitig so mehr Glaubwürdigkeit.

Seitensuche und Empfehlungen optimieren

Google hat uns versaut. Wir sind es mittlerweile gewohnt, auch nur den kürzesten Suchbegriff einzugeben und bekommen dennoch ein passendes Ergebnis geliefert.

Umso frustrierter sind wir, wenn wir heute auf eine Website mit einer schlechten Suchfunktion stoßen.

Erstaunlicherweise haben einige der erfolgreichsten Websites genau damit ihre Probleme. Unvorstellbare 70% der 50 erfolgreichsten E-Commerce-Websites in den USA, benötigen bei der Suche noch spezifische Schlüsselwörter, um nach einem Produkt zu suchen. Genauer gesagt bedeutet das, wenn Google Ihnen bei der Suche nach Wort "Schuhe" relevante Websites anzeigt, würden die eben genannten 70% Ihnen nur die Seiten anzeigen, die das Schlüsselwort enthalten.

Neben der Optimierung der Suchfunktion Ihrer Website, sollten Sie sich auch mit einem ordentlichen Empfehlungssystem beschäftigen. Auch wenn diese Tools nicht schwer zu integrieren sind, werden Sie oftmals vernachlässigt, in Bezug auf den Mehrwert, den diese liefern können. Mit dem Verknüpfen von Produkten in Ihrer Datenbank, erhöhen Sie die Chance auf Cross-Selling.

Verbessern Sie Ihre Kategorien

Je organisierter Ihr Store ist, umso einfahcer ist es für Ihre Besucher in diesem einzukaufen. Organisieren Sie Ihre Kategorieren hierarchisch. Je tiefer der Besucher in die jeweilige Kategorie einsteigt, je fokussierter wird die Auswahl. Nehmen wir als Beispiel die Website von Best Buy's, wenn Sie nach neuen Objektiven für Ihre Kamera suchen. Während die Hauptseite einen noch zu jeder Rubrik des Stores führt und Sie die Kamera-Sektion umgehend finden können, können Sie in dieser dann "Nur Objektive anzeigen" klicken. Von da aus, können Sie Ihre Suche dann nach spezifischen Marken, Typen und Preisen verfeinern.

Ihre Besucher sind unglaublich zeitsensibel und Sie wollen ihnen nicht den Anschein vermitteln, auf Ihre Website kostbare Zeit zu verlieren. Auf der anderen Seite können Sie aber mit einer optimalen Kategorisierung dafür sorgen, dass Ihre Besucher durch Ihr Warenangebot surfen, ohne dabei auf die Zeit zu achten, da alles wie aus einem Guss wirkt. Und genau das wollen Sie erreichen.

Hochwertige Produktfotos

Im Optimalfall bietet ein Online-Store dem Kunden ein realitätsnahes Erlebnis, wenn es um die Ansicht des Artikels geht. Während man online das Produkt natürlich nicht anfassen kann, wie in einem echten Geschäft, könnnen Sie ihrem Besucher hochwertige und hochauflösende Produktfotos zur Verfügung stellen, welche ihm eine möglichst realistische Ansicht des zu kaufenden Artikels ermöglichen.

Übrigens, wenn Sie in dieser Disziplin ernstgenommen werden wollen und nicht gerade selbst nebenberuflicher Profi-Fotograf sind, dann investieren Sie unbedingt in einen solchen, der die Produktfotos für Sie macht. Perfekt inszenierte Produktfotos können oftmals den kleinen aber feinen Unterschied machen, oder über einen Kauf entscheidet.

Aussagekräftige Produktbeschreibungen

Neben den hochwertigen Produktfotos, müssen auch Ihre dazugehörigen Produktbeschreibungen einfach überzeugen. Hierfür müssen Sie zwingend Ihre Kunden und deren Wünsche verstehen lernen.

Einfach zu sagen "Dieses Produkt ist super und Ihr leben wir nach dem Kauf besser", reicht in keinster Weise aus. Sie müssen Ihre Kunden genau an dem Punkt treffen, der sie berührt. Ebenso, wie sie sich um einen Profi-Fotografen kümmern sollten, wäre ein professioneller Texter, der Produktbeschreibungen erstellen kann Produktbeschreibungen entwerfen kann eine gute Investition.

Nutzen Sie Testimonials

Was auch immer Sie über Ihr Produkt, oder Ihre Dienstleistung sagen: Es macht alles keinen Sinn, wenn dies nicht von Menschen, die Ihr Produkt bereits getestet haben, untermauert wird.

Studien belegen, dass positive Kundenrezensionen die Verkaufschancen erhöhen. Positive Kundenrezensionen geben nicht nur Ihrer Website einen Schub, sondern helfen auch bei der Suchmaschinenoptimierung.

Optimieren Sie Ihren Checkout-Prozess

Es gibt zahlreiche Gründe, warum Kunden Ihren Warenkorb abbrechen. Dies kann an einer zu langen Ladezeit der Website liegen, oder an unangenehmen Formularfeldern. Es kann gut sein, dass der Besucher gewillt war das Produkt auf Ihrer Website zu kaufen, aber da der Bestellprozess für ihn der Horror ist, wechselt er doch lieber schnell zu Amazon und bestellt dort ein vergleichbares Produkt und nutzt dem ihm vertrauten Bestellprozess.

Sie sollten auch darüber nachdenken, was nach dem erfolgreichen Kauf passiert. Eine einfache "Dankeschön für Ihre Einkauf" Meldung auf der Folgeseite ist nett, aber Sie beenden die Kundenkommunikation dann auch an dieser Stelle mehr oder weniger unfreiwillig. Klar, diese Transaktion ist nun beendet, aber sie wollen doch, dass genau dieser Besucher auch wiederkehrt und nochmals bei Ihnen kauft, oder?

Anstatt einfach nur "Dankeschön" zu sagen und Ihren gerade gewonnenen Kunden zum Schließen seines Browser-Fensters zu bewegen, tun Sie lieber etwas, dass ihn zur Wiederkehr bewegt. Schlagen Sie ihm beispielsweise einige Empfehlungen vor, welche anderen Produkte noch von anderen Kunden gekauft wurden, die ebenfalls diesen Artikel zuvor erworben haben. Sie können Ihrem Kunden auch direkt nach dem Kauf einen Gutscheinf für den nächsten Einkauf zur Verfügung stellen und so die Chance, das er erneut bei Ihnen kauft, deutlich erhöhen.

Nutzen Sie Exit-Intent-Tools

Auch wenn Sie eigentlich alles richtig machen, können Sie noch immer einige Besucher verlieren. Exit-Intent-Tools tracken wann, wie und warum ein Besucher Ihre Website verlässt. Diese Tools nutzen die Informationen um genau in dem Moment, zu jenem der Besucher eigentlich Ihre Website verlassen möchte, ein Popup öffnet und den Besucher so mit einem unerwarteten Sonderangebot überrascht. Es ist relativ wahrscheinlich, dass der Besucher dadurch auf Ihrer Website bleibt und sich nochmals mit Ihrem Angebot auseinandersetzt.

-- *Dieser Gastbeitrag wurde geschrieben von Tony Messer, Co-Founder & CEO von Pickaweb.


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